Risikoanalyse Brandschutz

 

Bei einer Risikoanalyse bezüglich des Brandschutzes werden die vorhandenen und möglichen Schwachstellen des bestehenden Gebäudes untersucht und herausgearbeitet.

 

Dazu gehören z. B.:

  • Beurteilung von Flucht- und Rettungswegen unter Berücksichtigung der Nutzungsdichte (Anzahl der Personen) im Brandfall.
  • Das Brandentstehungsrisiko durch das Vorhandensein großer Mengen brennbarer Materialien, Baustoffe oder besonderer Zündquellen.
  • Erhöhtes Risiko der Ausbreitung von Feuer und Rauch in unübersichtlichen Gebäuden.
  • Bei besonders schützenswertem Inventar - z. B. notwendige Medien zum Erhalt der Gebäude, etc. - Schäden durch Feuer, Rauch oder Löschwasser.
  • Nofallmanagement bzgl. Evakuierung, Mann-Fall.


Nach der Bewertung der bestehenden Bausubstanz erfolgt anhand eines Kriterienkataloges die Abfrage aller wesentlicher Aspekte des vorbeugenden baulichen Brandschutzes.

Die Gegenüberstellung das Soll-Zustandes mit dem Ist-Zustand erlaubt die Beurteilung ob bauliche Brandschutzmaßnahmen notwendig sind bzw. andere anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen ergänzt werden müssen oder ob die vorgefundene brandschutztechnische Leistungsfähigkeit ausreichend ist.

 

Abweichung und Verantwortlichkeiten

  • Abweichungen von den Anforderungen des Baurechts
  • Rechnerische Nachweise zum Brandschutzkonzept

Verantwortlichkeiten bei der Bauausführung und im künftigen Betrieb.

 

 

Um den personellen Aufwand durch interne Mitarbeiter gering zu halten sind folgende Angaben / Informationen erforderlich:

  • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Technischer Leiter
  • Brandschutzordnung Teil A, B, C nach DIN 14096 in Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr
  • Beschreibung des Gebäudes/der baulichen Anlage und der örtlichen Situation im Hinblick auf den Brandschutz
  • Art der Nutzung
  • Beurteilungsgrundlage (Planungsstand und Rechtsgrundlage)
  • Anzahl der Personen, die die Anlage nutzen
  • Brandlast der Nutz- und Lagerflächen
  • GB - Darstellung der Schutzziele und insbesondere Beschreibung der Schwerpunkte der Schutzziele z. B. zum Personen-, Sachwert-, Denkmal-, Unfall- und Umweltschutz
  • Brandgefahren und besondere Zündquellen
  • Risikoanalyse und Benennung der Risikoschwerpunkte